Carnaval zum Ersten…

Pointe-a-Pitre, 25.2.2017

Wir wollen Pointe-a-Pitre erkunden. Da soll morgen einer der größten Karnevalumzüge stattfinden, nicht schlecht, schon eine Orientierung zu haben. Wir nehmen den Bus! Eine geniale, wie so oft zumindest fast geniale Idee. Denn Hin geht das problemlos. Zurück aber sind die Narren los. Und wir brauchen für sechs Kilometer zwei Stunden…

Was uns die Möglichkeit gibt, das Narrentreiben von privilegierter Position, nämlich ziemlich bequem vom Bus aus, zu betrachten.

Und jetzt kommt ihr…

PS: Das war noch nicht die ganz große Parade. Die kommt erst morgen!

Beautiful?

Guadaloupe, Ilet de Gosier

24.2.2017

Wir legen ab, mit Bedauern. Marie Galante war sehr, sehr schön! Aber uns drängt der Karneval. Ja, ihr habt richtig gelesen. Wir richten unseren Zeitplan der nächsten Tage nach den Carnaval-Highlights! Guadaloupe soll den außergewöhnlichsten Karneval in der Karibik haben. Da müssen wir, Experten (vor allem ich Nordlicht), natürlich dabei sein.

Wir steuern die Ilet du Gosier an. „Beauuuutiful“, haben die Amerikaner geschwärmt, soll es da sein. Dort sind wir auch nicht mehr weit von der Hauptstadt Point-a-Pitre entfernt, und da soll es karnevalsmäßig richtig abgehen.

„Beauuutiful“? Naja…Jeder Zentimeter Gosiers ist bebaut, überschattet wird der Ort noch von einem Glockenturm aus ca. den 70ern. Wie ein Karibik-Alibi liegt die kleine Insel Ilets selbst vor uns mit Strand und Palmen. Und Motorjets. ..

So richtig lauschig und beautiful finden wir es eigentlich nicht. Aber man soll ja jedem eine zweite Chance geben.

Deshalb steigen wir ins Dinghi. Und siehe da: Die kleine Insel ist richtig nett, die Jets regen sich weiter weg ab, hier ist Familienplanschen angesagt. Umgeben ist die Ilet de Gosier von einem Riff. Dahin wollen wir. Zum Schwimmen zu weit, also mit dem Beiboot. (Am nächsten Morgen werden wir eine Parade von Schwimmern an unserem Boot vorbeiziehen sehen, die vom Strand aus an die Riffs krault. Darunter Frauen, die munter miteinander plaudern mal so eben zwei Kilometer schwimmend zurücklegen. Respekt!)

Für mich ist das die Feuerprobe. Komme ich wieder mit eineinhalb Armen ins Dinghi? Ich plumpse ja schon mit beiden gesunden wie ein Mehlsack wieder hinein…

Wir springen mutig vom Boot ins Wasser – und sehen außer Seeigeln nichts. Das Riff ist noch etwas entfernt, bis wir da sind, hätten wir alle Seeigel im Bauchbereich eingesammelt. Glauben wir. Und schwimmen zurück. Ich schaffe es! Peter hat mir aus einem Strick eine Leiter gebaut, und so gelange ich relativ schad- und schmerzlos wieder an Bord. Das lässt hoffen!

Dann erkunden wir Gosier. Und siehe da – es ist richtig nett! Den Glockenturm ziert am Sockel ein Mural, ein Wandgemälde, von Kreolinnen mit typischer Huttracht. Und schon ist der Glockenturm gar nicht mehr so hässlich.

Wir sind versöhnt mit Le Gosier! Es ist schon „beautiful“ ! Irgendwie…

Rund um den Pfannkuchen – 2 –

Dann klappern wir eben die Strände ab. Karibikschönheiten, einer wie der andere. Peter hat ein neues Hobby: Kokosnüsse! Am liebsten vom Baum schlagen, zur Not unter dem Baum finden. Und dann trinken. Entweder sofort, frisch, pur, oder daheim, etwas angereichert…Den Rum bekommen wir schließlich auch im Supermarkt!

Rund um den Pfannkuchen

Marie Galante, 23.2.2017

Wir wollen ein Auto mieten. Leider ist das nicht so einfach, denn, wie ja schon erwähnt, scheint alles geschlossen zu haben. Auch die Autovermietungen.

„Chez Henri“ empfiehlt uns, es um halb 8 in der Bäckerei zu versuchen. Halb 8 – da wollten wir eigentlich noch schlafen. Aber na gut…

Die Bäckerei erklärt uns, wir sollen die Ankunft der Fähre aus Guadaloupe abwarten. Dann nämlich kommen auch die Autovermieter! Und nur dann…

Die Fähre naht. Es öffnen kleine Souvenirshops. Nicht, dass das Boot massig Kunden anschippern würde, vielleicht 10 bis 20 kommen an Land. Aber es ist die gleiche Systematik wie mit Kreuzfahrtschiffen, nur in viel kleinerem Maße. Kommen Gäste, wird es geschäftig, kaum verlassen diese das Land wieder, verfällt alles in Tiefschlaf.

Wir sind zumindest rechtzeitig da und fangen unseren Autovermieter ab, als dieser gerade seinen Schuppen – anders kann man das nicht nennen -, öffnen will. Ein junger Kerl in Badelatschen. 30 Euro pro Tag will er für das Auto, völlig okay. Wir wollen es voll versichert. Wäre es, versichert er. Keine Kaution? Nun ja, normalerweise schon, 800 Euro, aber er macht eine Ausnahme, weil wir es ja nur einen Tag haben wollen. Also gut. Wir haben die Wahl zwischen einem Fiat und einem Peugeot, ich möchte den Peugeot, wir sind schließlich in Frankreich. Vorsichtig weist uns der Vermieter darauf hin, der sei etwas älter, fahre aber 1a. Egal.

Er muss sich kaputt gelacht haben, als wir mit ihm Vollkasko und Kaution kamen. Das Auto ist eine einzige Rostlaube voller Kratzer und Dellen, der Kotflügel fällt halb ab. Die Klimaanlage geht auch nicht. Peter flucht beim Fahren, weil die Kupplung nicht hält. Selbst 30 Euro sind für diese Kiste eigentlich zu viel. Aber nun haben wir sie halt. Und machen uns daran, die Insel zu erkunden.

Zuckerrohrfelder, soweit das Auge reicht. Wir umrunden die Südseite über die winzige Hauptstadt Grand Bourg. Dort soll man ankern können? Ein Witz! Es ist ganz nett, trubelig, aber nichts, was uns zum Bleiben animiert. Ein kleiner Laden etwas außerhalb ist da schon interessanter. Er unterstützt lokale Künstler und will gleichzeitig durch ein kleines Museum Geschichte und Kultur der Insel vermitteln. Sehr liebevoll gemacht. Perlen sind da ausgestellt, die ich heute so gern als Armband trage. Früher, lerne ich, würden damit die Sklaven gekauft…

Gleich darunter ein Exponat: eine lange dicke Nadel. Mit der, lese ich, wurden den Sklaven die Namen ihrer Besitzer eingebrannt. Mir wird ganz anders…

Und heute? Wir fahren an vielen wunderschönen großen Plantagenhäusern vorbei. Die Angestellten, die dort putzen, den Garten machen, sind Schwarze…Ich fühle mich wie in „Vom Winde verweht“ und erwarte jeden Moment „Mummie“ in ihren roten Taftunterröcken die Treppe herabrauschen. Aber zum Glück ist die Sklaverei ja lange abgeschafft…

Nun würden wir gern probieren, was die Zuckerrohrplantagen heute hervorbringen. Der Rum, der hier produziert wird, soll Frankreichs bester sein.

Leider kommen wir zu spät. Für Besichtigungen und Verkostungen sind die Destillerien nur vormittags geöffnet. Schade, dass uns das keiner gesagt hat.

 

 

 

 

 

 

 

Saint-Louis

Marie Galante, 22.2.2017

Wolltet ihr nicht mal entschleunigen? Endlich mal zum Nichtstun verdonnert sein? Dann empfehlen wir Saint Louis. Hier sagen sich Hase und Igel in schönster Landschaft „Gute Nacht“, hier ist aber auch wirklich gar nichts los. Fast alles hat geschlossen, selbst der Markt, selbst die Tourismus-Information. Das mag an den Ferien liegen, aber hat sie dann eigentlich nicht gerade geöffnet?

Wir wollen ein Auto mieten, um die Insel zu erkunden und finden drei Anbieter. Von denen keiner geöffnet hat. Freundliche Polizisten raten uns auf Nachfrage, anzurufen. Aber es gibt kein Netz! Wir sind leicht ratlos. Eine Französin hilft uns weiter: Ab etwa 5 Uhr nachmittags sei ein Vermieter da, bis 6. So etwa…Na gut, kommen wir dann wieder.

Bis dahin machen wir uns auf die Suche nach einer Internetkarte – hoffnungslos -, Milch – bekommen wir in einer Bar -, Kartoffeln – doch, es gibt einen kleinen Supermarkt! -, Eiern. Die gibt es nicht im Supermarkt, auch nicht in einem Laden, der zwar lebende Hühner, aber nicht deren Produkte verkauft, die bekommen wir in einem „Tabac“ mit Postkarten, Lotto, Sekt und Schmelzkäse. Danach sind wir erschöpft. Ein Brot noch, aus der Bäckerei! Ausverkauft, ein halbes ergattern wir noch. Na, dann waren wir alles in allem ja doch erfolgreich!

PS: Jetzt, wo ich die Beiträge ins Internet stelle, sitzen wir in einer wunderschönen Kneipe mit Blick auf die Boote am Strand. „Chez Henri“. Jazz! Und Katzen!!! Hier bleiben wir!

Vergeigt

Les Saints, Marie Galante, 21.2.2017

„Pfannkucheninsel“ heißt Marie Galante, nur 17 Meilen entfernt von Les Saints, wenig galant. Weil sie so rund und flach ist. Aber es soll eine wunderschöne, von Seglern völlig zu Unrecht vernachlässigte Insel sein. Da wollen wir gern hin.

Dummerweise liegt sie, wenn man von Süden kommt wie wir, genau in Nordost, also der vorherrschenden Windrichtung. Das segelt man freiwillig nicht so gern.

Nun soll der Wind aber heute auf Süd drehen, sehr ungewöhnlich. Eine Regenwolke ist auch eingezeichnet. Aber das kennen wir ja. Ein Schauer, dann wird es wieder schön. Also nutzen wir doch den Wind und gehen auf Halbwindkurs nach Marie Galante!

Eine geniale Idee. Fast. Zum einen haben wir fast keinen Wind, nun ja, wir müssen eh den Motor einfahren und Strom brauchen wir auch wieder.

Zum anderen haben wir übersehen, dass die wenigen Buchten, die Marie Galante bietet, nach Westen offen sind. Das heißt, wir sind Wind und Wellen schutzlos ausgeliefert.

Regnen tut es auch – und zwar wie aus Kübeln.

Tapfer fahren wir dennoch zuerst die kleine Hauptstadt Grand Bourg an, um schnell festzustellen, dass wir da gar nicht bleiben können. Viel zu klein. Also weiter nach Norden, nach Saint- Louis.

Ach du liebe Güte. Auch ungeschützt, und dennoch voller Segler – Fasnachtsferien, wer soll das denn wissen!- , es ist kaum ein Platz zu finden. Ein einziger, letzter in Ortsnähe scheint sich zu eignen, da lassen wir den Anker fallen. Aber irgendwas stimmt nicht so ganz…Irgendwann wird uns klar, dass wir genau in der Einfahrtsschneise der Fähre liegen, und da kommt sie auch schon angerauscht. Ein Monstrum! Schnell versuchen wir, den Anker aufzuholen, was nicht so einfach ist, weil das Boot in den – starken – Wind gedreht werden muss. Uff, grade noch so geschafft.

Wir suchen weiter. Da, in Ufernähe! Wir lassen den Anker fallen. Doch Peter wird unruhig. Grade mal 2,50 Tiefe, das sind nur 60 Zentimeter unter unserem Kiel. Wenn die Wellen weiterhin so einlaufen, sitzen wir auf. Legerwall. Das wäre gar nicht gut.

Also wieder – Anker auf, es wird langsam dunkel. Wir legen uns ganz vor das Ankerfeld, voll dem Schwell ausgesetzt. Aber immerhin können wir viel Ankerkette stecken – und das hält!

Gemütlich ist es nicht. Wir schwanken wie auf dem offenen Atlantik. Dabei ist die Bucht sicher eine der schönsten, die wir bisher hatten. Türkisfarbenes Wasser, Sandstrand, Palmen…Morgen soll der Wind drehen. Und bis dahin geigen wir vor uns hin – wir halten es irgendwie schon aus!

PS: Die Nacht war furchtbar. Ein einziges Geschaukel…

Touri-Tag

Les Saints, 20.2.2017

Les Saints ist wunderbar. Irgendwie altmodisch. Kleine Holzferienhäuschen am Strand, Fischerboote, ein paar wenige Touristen, die dort baden gehen. Ich möchte auch mal am Strand liegen und baden gehen! Bitte! Peter ist wenig begeistert. Am Strand liegen und NICHTSTUN? Geht gar nicht. Vom Strand aus ins Wasser waten? Ist nur was für Weicheier, ein echter Käptn geht natürlich vom Boot aus ins Wasser (das sagt er natürlich nicht laut)! Aber mir zuliebe kommt er mit.

Und so ziehen wir mit Korb, Badetuch und Bikini (Ute), Shorts und T-Shirt (Peter) bewaffnet an den Strand. Der Schwimmring mit Badeentchen fehlt grade noch. Ich nehme stattdessen meinen Schnorchel mit, was Peter mindestens so lächerlich findet.

Er setzt sich auf einen Haufen Fischernetze und wartet, ich ziehe meinen Schnorchel auf und gehe ins Wasser, von Peter sanft belächelt. Ich bereue den Schnorchel keine Sekunde. Denn nur wenige Meter weiter schwimme ich durch ein Feld von Seeigeln. Ohne Tauchbrille hätte das böse geendet. Aber es gibt auch Fische, große, kleine, bunte! Keine 50 Meter weg vom Ufer. Ich bin selig. (Ich gebe zu, jetzt, wo ich das Foto sehe, wirkt es wenig romantisch. Aber es war wirklich schön!)

Dann gehen wir noch Eisessen. Und ich möchte öfter einfach mal Touristin spielen.

 

 

Les Saints

19.2.2017

Was wir an Segelstrategie gelernt haben, funktioniert beim Anlaufen von Les Saints leider nicht. Les Saints ist ein sehr begehrtes Ziel, unsere Strategie war, erst nachmittags anzukommen, da alle Franzosen, die von Guadaloupe fürs Wochenende kommen, dann wieder abgelegt haben.

Das erweist sich leider als Irrtum, alle Bojen sind besetzt. Und auch das Ankerfeld ist gut besucht. Es sind Faschingsferien…Wir finden noch ein Plätzchen weit hinten und außen – naja. Müssen wir eben weiter mit dem Dingi fahren.

Als wir den Ort durchbummeln, verstehen wir, warum es hier so voll ist.

Nur 17 Meilen, 34 Kilometer von Dominica, und eine ganz andere Welt.Nur etwa 40 Meilen, 80 Kilometer, vom ebenfalls französischen Martinique entfernt – und doch ganz anders.

Charmant. Etwas angegammelt, aber nicht so, dass es heruntergekommen wirkt. Eher Laissez-faire. Entspannt. Kaum Autos, vor denen man schnell zur Seite springen muss, stattdessen gemütliche Elektrocars. Etwas französisch, etwas karibisch. Und das Beste aus beiden Welten, so scheint es. Hier bleiben wir gern noch etwas länger!

 

 

 

 

Neue Liebe

Portsmouth, 19.2.2017

Wir legen ab Richtung Les Saints. Endlich wieder gutes Brot! Käse! Die kleinen Inseln Les Saints wurden mal von Kolumbus entdeckt, gehören mittlerweile aber zu Guadaloupe und damit zu Frankreich und da kann man bekanntlich sehr gut einkaufen!

Diese kurze Passage vermittelt uns völlig neue Segel-Erkenntnisse. Wir haben Halbwind und setzten zur Abwechslung mal das Großsegel (es wird jetzt etwas segeltechnisch, aber da es auch Segler unter unseren LeserInnen gibt, interessiert und amüsiert es diese vielleicht…)

Ich – Angsthase – bin immer diejenige, die sehr für das Segeln mir nur Fock und Besan plädiert. Es ist viel leichter zu handeln. Muss man das Großsegel nämlich reffen, die Segelfläche also verkleinern, muss man bei unserem Boot dafür in den Wind, damit das Segel keinen Druck mehr bekommt. Der Amwindkurs allerdings, bei dem der Wind von vorn kommt, ist sowieso der kippeligeste, bei dem das Boot gern auf der Seite liegt. Muss man also zum Reffen, das heißt bei starkem Wind, in den Wind, muss man über den „Amwindkurs“ gehen – und der ist sehr unangenehm.

Das kann man vermeiden, wenn man Besan, also das kleine Segel hinten, und Fock segelt. Dafür ist man langsam wie eine Schnecke.

Auf der Passage vom Dominica nach Guadaloupe scheinen wir wenig Wind zu haben, wir setzen also Groß und Fock. Selbst ich habe da keine Bedenken.

Das ändert sich schnell, als wir den Schutz der Insel verlassen, es wird ganz schön kachelig, wie wir von Ferne sehen. Wir reffen das Groß ins zweite Reff. Rechtzeitig. Noch keine große Sache, der Wind ist okay.

Draußen kriegen wir satte 6 Windstärken – und segeln mit gerefftem Groß und Fock ruhig, aber so schnell dahin, wir wir lange nicht waren.

Ha! Neue Segelstrategie. Und ich lerne das Groß lieben!

 

 

 

 

 

Die Abschiedsparty

Portsmouth, 18. 2.2017

Mehr als 200 Segler treffen sich im alten Fort oberhalb Portsmouth an schön gedeckten Tischen. Wir werden mit Bussen dorthin gefahren, es ist der Abschluss der „Yacht apreciation week“ von Dominica.

Geladen hat der Tourismusminister. Es sprechen Staatssekretäre, Marketingoffizielle und andere wichtige Persönlichkeiten, bevor das Buffet eröffnet wird – wir, die Segler, sagen sie, seien Botschafter für Dominica. Und dafür wollen sie uns danken.

Das sind wir doch gern. Zumal es eben P.A.Y.S gibt, eine selbstorganisierte Vereinigung, die für die Sicherheit in der Bucht sorgt.

Es ist ein netter Abend, das Essen ist köstlich, der Wein auch, Marcus taucht auf aus Roseau, an dessen Boje wir lagen, und wir verbandeln ihn gleich mit Sandy und Patrick, denen wir Roseau wärmstens ans Herz legen. Peter erntet dafür einen Rasta-Handschlag – den mit der Faust. Welche Ehre!

Nur die Musik ist höllisch laut, wir flüchten aufs Boot von Patrick und Sandy.

Der letzte gemeinsame Abend für eine sehr lange Weile! Sie wollen mit ihrer „MiVida“ Richtung Panama, ebenso wie die „Koza“, die auch über den Pazifik nach Australien und weiter will. Vier bis fünf Jahre wollen sie unterwegs sein! Wir seien aber immer herzlich willkommen. Danke, aber da warten wir lieber, bis sie wieder in der Türkei sind.

Fast alle unsere Segelfreunde gehen Richtung Pazifik. Nicole und Armin sind schon in Panama, Ben und Steffi wollen auch in die Richtung. Die einzigen, die den beschwerlichen Rückweg über den Atlantik antreten wollen und müssen, sind wohl wir. Und Martin…!