Die Abschiedsparty

Portsmouth, 18. 2.2017

Mehr als 200 Segler treffen sich im alten Fort oberhalb Portsmouth an schön gedeckten Tischen. Wir werden mit Bussen dorthin gefahren, es ist der Abschluss der „Yacht apreciation week“ von Dominica.

Geladen hat der Tourismusminister. Es sprechen Staatssekretäre, Marketingoffizielle und andere wichtige Persönlichkeiten, bevor das Buffet eröffnet wird – wir, die Segler, sagen sie, seien Botschafter für Dominica. Und dafür wollen sie uns danken.

Das sind wir doch gern. Zumal es eben P.A.Y.S gibt, eine selbstorganisierte Vereinigung, die für die Sicherheit in der Bucht sorgt.

Es ist ein netter Abend, das Essen ist köstlich, der Wein auch, Marcus taucht auf aus Roseau, an dessen Boje wir lagen, und wir verbandeln ihn gleich mit Sandy und Patrick, denen wir Roseau wärmstens ans Herz legen. Peter erntet dafür einen Rasta-Handschlag – den mit der Faust. Welche Ehre!

Nur die Musik ist höllisch laut, wir flüchten aufs Boot von Patrick und Sandy.

Der letzte gemeinsame Abend für eine sehr lange Weile! Sie wollen mit ihrer „MiVida“ Richtung Panama, ebenso wie die „Koza“, die auch über den Pazifik nach Australien und weiter will. Vier bis fünf Jahre wollen sie unterwegs sein! Wir seien aber immer herzlich willkommen. Danke, aber da warten wir lieber, bis sie wieder in der Türkei sind.

Fast alle unsere Segelfreunde gehen Richtung Pazifik. Nicole und Armin sind schon in Panama, Ben und Steffi wollen auch in die Richtung. Die einzigen, die den beschwerlichen Rückweg über den Atlantik antreten wollen und müssen, sind wohl wir. Und Martin…!

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