Les Saints, 20.2.2017
Les Saints ist wunderbar. Irgendwie altmodisch. Kleine Holzferienhäuschen am Strand, Fischerboote, ein paar wenige Touristen, die dort baden gehen. Ich möchte auch mal am Strand liegen und baden gehen! Bitte! Peter ist wenig begeistert. Am Strand liegen und NICHTSTUN? Geht gar nicht. Vom Strand aus ins Wasser waten? Ist nur was für Weicheier, ein echter Käptn geht natürlich vom Boot aus ins Wasser (das sagt er natürlich nicht laut)! Aber mir zuliebe kommt er mit.
Und so ziehen wir mit Korb, Badetuch und Bikini (Ute), Shorts und T-Shirt (Peter) bewaffnet an den Strand. Der Schwimmring mit Badeentchen fehlt grade noch. Ich nehme stattdessen meinen Schnorchel mit, was Peter mindestens so lächerlich findet.
Er setzt sich auf einen Haufen Fischernetze und wartet, ich ziehe meinen Schnorchel auf und gehe ins Wasser, von Peter sanft belächelt. Ich bereue den Schnorchel keine Sekunde. Denn nur wenige Meter weiter schwimme ich durch ein Feld von Seeigeln. Ohne Tauchbrille hätte das böse geendet. Aber es gibt auch Fische, große, kleine, bunte! Keine 50 Meter weg vom Ufer. Ich bin selig. (Ich gebe zu, jetzt, wo ich das Foto sehe, wirkt es wenig romantisch. Aber es war wirklich schön!)
Dann gehen wir noch Eisessen. Und ich möchte öfter einfach mal Touristin spielen.

