St.-Anne

8.2.2017

Das ist nun hoffentlich der letzte Tag in St-Anne, auch wenn es hier ganz nett ist. Wir wollen weiter! Morgen soll unser Knick in der Abluft endlich fertig sein und montiert werden.

Wir bummeln durch das Städtchen und wundern uns, wie ein Tag so schnell vergehen kann. Kein Wunder, dass es Ankerlieger gibt, die hier Monate verbringen. Zack, ist es schon wieder dunkel und der Tag rum.

Peter legt bastelt wieder am Boot – er kann einfach alles. Unvorstellbar, jemanden mit zwei linken Händen hier zu haben. Da müsste man schon Rockefeller sein – oder gibt das Boot auf. Ich hätte mir nie träumen lassen, wieviele Reparaturen immer wieder nötig sind. Eine Dauerbaustelle, seufz.

Ich wiederum, die mit zwei linken Händen und kaputter Schulter, ärgere mich, nicht mehr aus dem Aufenthalt hier gemacht zu haben. Man kann wandern! Hätte ich nur den Segelführer sorgfältig gelesen. In eine wunderschöne bucht, grade um die Ecke. Ach, das hätte ich doch gut machen können, meine Beine funktionieren ja noch. Wieder was gelernt.

Abend fahren wir wieder in den Ort, es gibt Livemusik im Dunette, aber die ist diesmal nicht so prickelnd. Nach einem Bier fahren wir wieder heim. Und verzichten auf den üblichen Absacker. Es summiert sich ganz schön, was wir hier so trinken. Sundowner, Wein zum Essen, Bier in der Kneipe, Rum pur (Ute), Rumpunch (lecker!, Peter) abends – wenigstens ein zwei Mal pro Woche nehmen wir uns vor, kürzer zutreten.

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