Der Wind ist stark – und er kommt von vorn, wie immer, aber das Segeln macht Spaß.
Bequia ist nett, und es gibt endlich wieder eine Markthalle! Papaya, Mangos sogar! Hans-Werner hat einen Fisch genagelt, irgendeinen aus der Familie der Tuns, und dafür brauchen wir die passende Begleitung. Kartoffeln! Die kleinste Währungseinheit scheint nicht der Caribische Dollar, EC, zu sein, sondern 5 EC. Egal, wonach man fragt – ein Pfund von irgendwas kostet 5 EC. Für die Kartoffeln zahlen wir umgerechnet 7 Euro!
Die Händler und das Gemüse kommen aus St. Vincent, der nächsten Insel, manches ist wohl selbst angebaut, das meiste aber in Gewächshäusern von Großhändlern, die den Handel unter Kontrolle haben – nicht nur den mit Kräutern zum Essen, wie Sebastian und Hans-Werner quasi undercover Silvester herausgefunden haben… Eine Mafia, sozusagen.
Egal, wir haben endlich wieder Frisches! Und teilen unsere Käufe unter den Händlern möglichst gerecht auf – was uns eine extra Papaya einbringt.
Abends gibt es also lecker Fisch, Hans-Werner fängt noch irgendwas Längliches, wahrscheinlich einen Hornhecht. Und dann zocken wir! Hans-Werner und Peter haben nämlich Doppelkopf gelernt, und das spielen wir nun abends immer. Bislang bleibt der Frieden an Bord….
