Die „Cays“ sind sicherlich eines der schönsten Unterwasserreviere der Welt.
Wir ankern unweit des „Schildkrötenstrandes“ und begeben uns das erste mal unter Wasser, um die Panzertiere zu suchen, möglichst mit ihnen zu schwimmen! Leider mit wenig Erfolg. Zwei sehen wir, die aber sofort wieder abtauchen. Die Strömung ist seht stark und wir wollen lieber nicht zu weit weg vom Boot schwimmen. Schön war es trotzdem – kristallklares, türkisfarbenes Wasser!
Willy auf „Free Willy“ kommt vorbei, einer der Boatboys, die hier ihr Geschäft betreiben – immerhin ankern 59 Boote hier, die versorgt werden können. Willy bietet Lobsterbarbecue am Strand an. Das ist ein „Muss“ für jeden, der hierher kommt. Ich habe es von vor 12 Jahren als romantisches Grillen am Strandfeuer in Erinnerung – heute ist es ein riesiger Biergarten, hinter dem sich der englische Garten nicht verstecken muss. Trotzdem ist es nett. Wir bekommen gegrillte Lobsterhälften, Reis, gefüllte Kartoffeln, Gemüse in Kokos und Safran, gebratene Bananen – köstlich. Wir sind trotz des Trubels und gelegentlicher Regenunterbrechungen hochzufrieden. Gegen 9 werden die Gäste regelrecht vertrieben, und auch Willy fährt uns in seinem Holzboot heim. Kein Wunder – er muss noch nach Union Island, wo er wohnt. Auf den Cays dürfen die Boatboys und Grillbetreiber nicht übernachten…
Da haben wir es gut, wir betrachten von unserem Boot aus noch das Meer der Ankerlichter.
Und schnorcheln am nächsten Morgen in den Riffen. Es ist traumhaft. Fächerkorallen, die sich im Meer wiegen, unzählige bunte Fische, riesige Seesterne…wunderschön. Ein Stück Paradies.

