…ist es diesmal, der den Geist aufgibt. Wir haben das Gefühl, dass doch nun alles kaputtgegangen ist, was hätte kaputtgehen können?
Der Autopilot hatte schon beim Einlaufen nach Gibraltar seinen Dienst quittiert – unter lautem Hupen: „Kein Signal mehr“. Das war etwas beängstigend, doch wir hofften, durch Neustarts, Downloads und mit viel Glück ihn wieder zum Leben zu erwecken.
Keine Chance.
Aber es gibt Tim, einen sehr fitten Raymarine-Techniker, der sich inmitten seiner vielen Arbeit kurz Zeit für uns nimmt. Das Urteil ist gnadenlos: Computer kaputt. Oh nein! Er war nur fünf Jahre alt! Das war nicht im Budget vorgesehen…
Und hoffentlich haben sie im Marineshop überhaupt Ersatz vorrätig, sonst können wir unseren Törn vergessen. Etwas von der Insel, England, nachzubestellen, dauert Wochen…
Woi st das Gute im Schlechten? Der Totalausfall hätte uns beim Überqueren des Atlantiks ereilen können, das wäre noch schlimmer gewesen. Und da auf Gibraltar die Mehrwertsteuer entfällt, kommen wir etwas günstiger davon als anderswo.
Wir haben Glück. Wir bekommen Ersatz, einen neuen, der angeblich ohne große Umbauten den alten ersetzen kann. Von wegen!
Also basteln wir mal wieder, Pardon: Peter. Versuchen, die Installationsanleitung zu verstehen, bauen das Boot auseinander…Und ab heute gibt es nur noch Wasser und Brot!
