Endlich…auf nach Gibraltar

Wir liegen ganz gut vor Adra und paddeln morgens an Land, um einen Cafe zu trinken und einzukaufen. Heute nun soll es nonstop nach Gibraltar gehen…

Ich bin neugierig und will es endlich sehen. Habe aber auch etwas Angst. Gibraltar zu durchqueren, das heißt mit ungewohnten Strömungen, Hoch- und Niedrigwasser zu operieren, eine sehr befahrene Wasserstrasse zu durchqueren – und dann…die Atlantikwellen. Wie hoch werden sie sein? Wie mächtig? „Huge“ hat mir eine türkische Seglerin geschrieben, die es bereits hinter sich gebracht hat. Das klang nicht gerade verlockend. Peter gibt sich da cooler…Und: andere haben es auch schon geschafft. Und dann…Marokko? Auch nicht ohne, die Wellen da. Madeira? Oder doch direkt auf die Kanaren? Alles noch ungewiss.

Gewiss aber, wenn auch wenig beruhigend, ist, dass wir es immer noch nicht hingekriegt haben, unser Iridium Satellitentelefon so zu aktivieren, dass wir Wettermails empfangen können.

Tatsache ist auch – leider-, dass uns beim Hochholen der Ankerkette aufgefallen ist, dass einige Ankerglieder gebrochen sind. Durchgerostet. Wir sind stolz auf unseren superguten Anker – an die Kette hatten wir bislang nie gedacht. Die müssen wir nun in „Gib“ unbedingt tauschen. Überlebenswichtig!

Also, auf nach Gibraltar! Da werden wir all unsere offenen Baustellen beheben! Bestimmt!

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert