Màlaga

11.8.2017

Ach, Màlaga. Was für eine schöne Stadt.

Für etwas mehr als einen Euro nehmen wir den Bus von Belmàdena in die zweitgrößte Stadt Andalusiens, etwa 25 Kilometer entfernt.

Und kommen in eine Oase. Gärten, Parks, Alleen, von Zitrusbäumen gesäumte Straßen. Wunderschöne alte Häuser, dazwischen: viel moderne Kunst. Es ist grandios.

Wir ächzen in der Mittagshitze (das fällt auch nur Touristen und Deutschen ein) auf’s Castillo – und werden dort mit einem wunderbaren Blick belohnt.

Zurück geht es deutlich einfacher und schneller. Wir stromern durch die Gassen und landen eher zufällig vor dem Picasso Museum.

Picasso wurde in Màlaga geboren! Wusste ich Banausin mal wieder nicht. Und hat verfügt, dass Teile seiner Werke in seiner Geburtsstadt posthum ausgestellt werden.

Die Ausstellung ist nicht groß, aber exemplarisch, und wohltuend ist, dass es per Kopfhörer auf deutsch Erklärungen dazu gibt – aber auch nur an ausgewählten Beispielen.

Bereichert und wie aus einer anderen Welt kommend, fahren wir zurück nach Benalmàdena.

Wie trivial, wie absurd, wie vollkommen überflüssig wirkt dagegen diese Retortenstadt mit ihrem Rummel, ihren 08/15 Restaurants und Fressbuden.

Wir flüchten aufs Boot. Da kriegt man davon nichts mit.

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