Conil…

3.8.2017

…ist der richtige Rahmen für die letzte Nacht auf dem Atlantik.

Eine winnetoumäßige Bucht – naja, wenn man vom Sandstrand dazwischen absieht, da geht es zu wie es im Freibad eben zugeht zur Hochsaison. Steilküste, bewachsen mit Pinien, die bis aufs Boot duften. Relativ klares Wasser, endlich wieder schwimmen! Ich gehe gleich dreimal. Und nehme jeden Schwimmzug tief in mir auf. Das letzte Mal…

Um auch ein bisschen Kultur zu erleben, paddeln wir, pardon, rudert Peter uns, an den Strand. In der Bar nehmen wir einen Absacker, und ich finde doch wieder Gefallen an den spanischen Weinen. Peter bekommt eine Pina Colada, die ihn an die Karibik erinnert. Ach…

Um halb zehn leert sich der Strand wie von Zauberhand. Es wird ruhig, die Lichter der riesigen Bucht bis Barbate glimmen auf. Hinter uns ahnt man Marokko, nur 30 Meilen entfernt.

Wir überlegen, noch zu bleiben, der Wind hat sich wundersamer Weise beruhigt, aber wir haben schon eine Reservierung in der Marina in Gibraltar. Also dann – doch schweren Herzens los. Irgendwann muss der Abschied ja mal sein…

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