28.7.2017
Am nächsten Morgen sehen wir, wie Fischer im seichten Wasser Muschelbänke ernten, andere hüfttief im auflaufenden Atlantik mit Stecken nach anderen Meerestieren suchen.
Stundenlang könnten wir zusehen.
Wir packen unsere Badesachen, klettern ins Dinghi, machen in Ponte Cais fest und laufen durch den Ort auf die offene Atlantikseite. An den Strand. Zusammen mit etlichen Badegästen, die die Fähren von Faro und Olhao ausgepuckt haben. Doch ein paar hundert Meter weiter sind wir fast allein.
Der Sand ist weiß, puderzart und total sauber! Am Eingang des Strandes werden Raucher gebeten, sich dort angebotene Plastikbecher zunehmen und diese wieder voll zurückzubringen und im Mülleimer zu entleeren. Es scheint zu funktionieren, wir sehen keine einzige Kippe. (jaja, ich weiß, klingt nach Spießer…)
Das Meer – nichts für Warmduscher, aber so schön! Klar, weiche Wellen. Ein ganz anderes Gefühl, als vom Boot aus zu schwimmen. Selbst Peter, dem das Herumliegen an Sandstränden ein Greuel sind, findet es nicht so schlecht. Jedenfalls mal eine halbe Stunde lang…

