Lagos, neuer Versuch

Aus dem Stadtbummel wird dann leider nichts. Peter muss noch den Dieselfilter reinigen, und das dauert erheblich länger als gedacht – wie immer. Dann ist es halb sechs, das Museum, das ich gern besichtigt hätte, hat wieder geschlossen. Schade.

Zumindest die Felsküste aber westlich der Stadt wollen wir uns nochmal näher anschauen. Das Dinghi mit dem neuen Motor macht’s möglich, einige Meilen weit zu brettern. Wir finden uns in Grotten, Höhlen, zwischen Felsskulpturen wieder. Atemberaubend.

Dann gibt’s Abendessen auf dem Boot, Pellkartoffeln und Kräuterjoghurt. Und wir geraten bei diesem schlichten Mahl fast in Ekstase. Nein, wir haben nicht zu viel Sonne getankt. Wir haben nur so lange guten Naturjoghurt entbehrt…

Dazu geht die Sonne unter über Lagos. Es ist traumhaft. Und so bleiben wir dann lieber auf dem Boot, als in die Stadt zu fahren. Können uns nicht sattsehen, als der Mond aufsteigt, die Lichter der Stadt leuchten. Lagos muss leider auf ein nächstes Mal warten.

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