Tortola, BVIs, 13.4.2017
Es regnet. Eigentlich wollten wir weiter ziehen nach Westen, ans Ende der Insel, aber so verlockt es nicht grade. Also bleiben wir in der Trellis Bay und arbeiten. Peter schleift und streicht das Holz um die Schwalbennester im Cockpit, ich recherchiere nach weiteren Anker- und Weiterreisemöglichkeiten. Es ist nett hier, aber auf Dauer…
Irgendwann reicht es uns, und wir motoren wenigstens eine Meile weiter, in die Marina Cay. Es hätte uns ein bisschen früher einfallen können, dann hätten wir es leichter gehabt, einen Ankerplatz zu finden, so ist es fast voll. Ein großes Bojenfeld schränkt die freien Ankermöglichkeiten weiter ein. Wir versuchen es bei 10 Metern, der Anker hält auch, aber wir stellen fest, dass er auf einem Unterwasserkabel liegt. Und die Stromversorgung der Insel wollen wir nun wirklich nicht kappen. Also gehen wir etwas weiter nach vorn, und da bleiben wir dann.
Fahren mit dem Dinghi auf die kleine Insel.
Sie ist winzig und wurde in den dreißiger Jahren von einem amerikanischen Schriftsteller und Drehbuchautor gekauft und, ja, „kultiviert“. Mit einem wunderschönen Garten. Bougainvileen, Malven zwischen großen Kakteen, dahinter funkelt das Meer. Es ist zauberhaft.
Heute ist die keine Insel ein Resort, ein Hotel also mit allem pipapo, außerdem hat Pusser’s, eine Kneipenkette, sich darauf niedergelassen. Pusser’s Rum gehört zum Feinsten, wir nehmen gleichmal eine Flasche mit.
Und genießen auf der Spitze der Insel die Happy Hour. Ein Alleinunterhalt spielt Clapton und – natürlich – Bob Marley, aber er macht das sehr gut. Eine wunderschone Atmosphäre, Sonnenuntergang…uns geht es gut!


Frohe Ostern liebe Grüße Brigitta