St. Martin, 3.4.2017
Am Montag gehen wir denn doch. Kaufen nochmal groß beim Super U ein – es wird auf lange Zeit das letzte Mal sein, dass wir so günstig so gute Waren bekommen…
Und dann geht um kurz vor 18 Uhr der Anker auf. Es sind 80 Meilen bis Virgin Gorda, der ersten Insel der Virgin Islands, dafür brauchen wir ca. 16 Stunden, und wir wollen nicht in der Dunkelheit ankommen. Also nachts segeln, morgens ankommen.
Endlich wieder eine Nachtfahrt! Die erste seit langem. Und es ist so schön! Der Wind kommt von 120 Grad, perfekt für unser Bötchen, der Wind ist relativ stetig, wir setzen Vollzeug und machen bis zu 6 Knoten Fahrt, wow! (Das sind etwas 10 Kilometer pro Stunde, Segler ticken, wie Ihr sicherlich schon gemerkt habt, anders…)
Früh, um 8 Uhr, kommen wir auf Virgin Gorda an. Die Einfahrt ist leicht, wenn auch mit Riffs gespickt, aber unsere Karte auf dem Plotter ist exzellent und hat uns noch nie im Stich gelassen.
Wir ankern am falschen Ort, verpennt verliere ich noch eher die Orientierung als sonst sowieso, aber können mit dem Dinghi (unserem schnellen, ha!) grade um die Ecke zum Gun Creek düsen, um dort einzuklarieren. Sehr freundlich, die Officer. Ein bisschen viel Papier auszufüllen, vor allem wollen sie wissen, was wir an Obst, Käse und Fleisch mitführen? Na, gar nichts!! Aber dann sind wir abgestempelt und frei, uns auf den Jungferninseln zu bewegen.
Wir suchen uns einen gescheiten Ankerplatz am Prickley Pear Island – und schlafen erstmal!

