Barbuda

16.3.2017

Steffi von der Lady Sunshine hat geschrieben, sie seien jetzt in Barbuda – traumschön. Ob wir nicht auch kommen wollen? Das erleichtert uns die Entscheidung. Wir hatten hin- und herüberlegt, nach Nevis und St. Kitts zu segeln, weil es von da aus nicht so weit nach St. Barths, unserem nächsten Ziel, ist. Nur 30 Meilen, von Barbuda sind es über 70 und das Ausklarieren soll ein ziemlicher Terz sein. Aber zum einen wollen wir Steffi und Ben und die Kinder endlich wieder sehen. Und zum anderen hatte auch Sergio von Barbuda geschwärmt. Also morgens um 10 Uhr – Anker auf. 35 Meilen. Kurs 003 Grad.

Ein richtiger Spaß ist es nicht, wir schaukeln bei Halbwindkurs und um die 6 Knoten voran. Und sind dann doch irgendwann endlich da.

Uns erwartet das, was wir uns in unserer Bilderbuchphantasie immer unter der Karibik vorgestellt hatten: türkisfarbenes, klares Wasser und ein endlos langer weißer, fast rosafarbener Strand, begrenzt von Palmen und Mangroven. Nur wenige Segler ankern in der Cocoa Bay, wir werfen Anker neben der Lady Sunshine.

Deren Bewohner kommen gerade begeistert und erholt vom Schnorcheln. Etwas weiter draußen gibt es ein Riff, mit dem Dinghi gut zu erreichen. Allerdings räumt Ben ein, dass er immer ein Messer dabei hat. Es gibt dort Haie…

Abends kommen Ben und Steffi noch mit Babyphon auf ein Glas vorbei. Wir schön, sie wieder zu sehen. Wir bringen uns auf den neuesten Stand. Sie bleiben doch länger in der Karibik und verbringen die Hurrikansaison im Süden. Wie schade. Dann müssen wir die nächsten Tage noch ausnutzen und genießen. Denn wir ziehen ja stetig gen Norden und Osten… heim…

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