Very british

8.3.2017, Antigua

ist nicht nur die Umgebung, auch das Wetter ist so – bescheiden. Der Wind stürmt. Wir werden patschnass, als wir mit dem Dinghi an Land fahren. Eigentlich wollten wir wandern, die Umgebung erkunden, das können wir vergessen.

Also wurschteln wir an Bord – Peter nietet wieder an den Besan, was weggerostet war. Und versucht, die Pumpe zu reparieren, leider erstmal ohne Erfolg. Das Kugellager ist kaputt, die Ersatzpumpe funktioniert auch nicht. Bis er auf die Idee kommt, die Umschaltventile anders zu schalten. Und siehe da – sie geht wieder! Ein Problem weniger. Mein Mann ist großartig. Habe ich das schonmal gesagt?

Abends sind wir ja mit Paul und Babs verabredet. Sie waren schon öfter hier und schwärmen uns vor, wie man es sich hier gutgehen lassen kann: „Da kann man gut lunchen und dann mit kleinen Bötchen übergesetzt werden zu einem wunderbaren Hotel, dessen Swimmingpool man dann benutzen darf. So lovely!“ Leider übersteigt das unsere finanziellen Möglichkeiten. Wir lassen uns aber gern zu einem Drink im „Admiral’s Inn“, einem der Traditionslokale von English Harbour, überreden. Bezaubernd. Englisch eingerichtet, eines der alten englischen Steinhäuser mit Blick auf den Hafen, kleine gestreifte Sofas, nette Sitzgruppen, ach, Geld zu haben, hat schon was.

Essen gehen wir dafür – ich glaube, sie willigen uns zuliebe ein-, in einem kleinen karibischen Restaurant, ein buntes Holzhäuschen, mit mexikanischer Küche. Wir sind etwas erstaunt, als unsere Burritos kommen, wir kennen die Gerichte anders serviert, hier sind Gemüse und wahlweise Hähnchen oder Steak gleich mit dem Reis in die Tortilla eingerollt statt dass der dazu gereicht wird, es gibt leider auch keine Salsa, keineTomatensoße, aber lecker ist es –und sehr günstig.

Der Abend ist so nett, dass wir uns gleich für morgen wieder verabreden – auf Babs’ und Pauls Schiff.

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