Jean-Jacques Cousteau

hat hier, auf Pigeon island, an der Westküste Guadaloupes, geforscht und gearbeitet und das Seine dazu getan, dass diese wunderbare Unterwasserwelt geschützt bleibt. Ein Marine Reservat, hier darf man nicht ankern, nur mit dem Dinghi an einer Boje festmachen, dann stürzt man sich in die Fluten. In einen traumhaften botanischen Unterwassergarten. Korallen, wie Kakteen. Eine Pflanze, (Koralle? Anemone?) wie riesige goldfarbene Gingkoblätter. Und dazwischen Fische jeder Größe und Farbe – kleinere, mitternachtblaue, zauberhaft! Papageienfische, große mit schwarzen und orangefarbenen Schuppen – unzählige mehr. In aller Seelenruhe knabbern sie an den Felsen und lassen sich von uns überhaupt nicht stören. Wir könnten stundenlang auf dem Wasser schweben und ihnen zusehen, doch irgendwann wird es trotz Neoprenanzug kalt und wir hieven uns wieder ins Beiboot und fahren zurück in die Bucht, wo unser großes Boot liegt.

Keine Minute zu früh. Der Wind bläst sich auf. Böen bis zu 33 Knoten, das sind Sturmböen. Sie bleiben uns die ganze Nacht erhalten, steigern sich bis zu 36 Knoten. Wir halten Nachtwache, um sicher zu sein, dass der Anker – unserer und der der anderen Boote-, hält. Tut er. Zum Glück.

Leider aber werden wir nun entgegen unserer Pläne heute weiterziehen müssen. Eigentlich wollten wir nochmal schnorcheln – aber bei den Wellen wäre das kein Spaß, wir kämen nichtmal mit dem Dinghi rüber (deshalb leider auch heute kein Foto…). Und es gibt nur ein kurzes Wetterfenster, um auf die nächste Insel zu gelangen. Sonntag. Danach soll es mit 37 Knoten kacheln…. Wir müssen los!

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