Das Mittelmeer

14.8.2017

Hatten wir uns je danach gesehnt???? Das muss in einem anderen Leben gewesen sein. Entlang der spanischen Küste jedenfalls ist es scheußlich. Das Wasser dreckig, verseucht vom Düngen der Tomaten unter den Millionen von Gewächshäusern, die die Küste säumen und jegliche Natur versauen. Das ist der Preis für die billigen Tomaten im Winter…

Plastik noch dazu in Massen, Quallen! Nicht die hübschen, wenn auch noch giftigeren portugiesischen Galeeren, sondern Medusen. Schöner Name, fiese Tiere.

Wir stoppen in der Marina del Este. Ich habe morgens angerufen und versucht, auf spanisch, zu reservieren. Die Marina ist sehr klein, aber auch sehr fein. Die Antwort klang positiv. Nun bedauert der Marinero. Kein Platz. Ich wusste es, mein Spanisch…Ich versuch’s noch ein Mal. Ich hatte doch morgens angerufen…??? Ah ja? Er blättert. Alles klar. Wir bekommen einen Platz. Er strahlt. Ich auch.

Wie angenehm ist es dort! Und dann lernen wir auch noch Christa und Hartmut kennen, sehr nett. Die Wellenlänge stimmt, wir verabreden uns auf einen Wein am Strand.

Uns sehen uns künftig hoffentlich öfter. Die beiden bleiben auch im Mittelmeer.

Am Morgen gehen wir noch schwimmen in der Bucht nebenan. Die ist leider durchsetzt von unsichtbaren großen Steinen. Hohe Wellen. Ich fürchte um meine Zehen, ein gebrochener reicht mir.

Peter erwischt eine Qualle, diese fiese Medusa. Also, das Mittelmeer meint es nicht so gut mit uns….

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