Einkaufsglück

29.3.17, St. Martin, Marigot

Die Shopping Highlights liegen, da dutyfree, auf der holländischen Seite. Aber auch in Marigot soll man gut einkaufen können. Und mir ist nach shoppen. Hautcreme brauche ich, ich hab vergessen, genug mitzunehmen. Und mal wieder bummeln gehen, durch dutyfree-Läden stromern wie im Flughafen – och ja…

Die Waterfront Mall ist anscheinend der Place to shop. Sagen diverse Broschüren.

Das einzig Gute dort ist, dass es gut gekühlt ist. Draußen bretzelt die Sonne gnadenlos, kein Windchen geht, hier bretzeln die Klimaanlagen. Wie angenehm!

Trotzdem mache ich gleich wieder kehrt. Ein Luxusschuppen neben dem anderen, teuer, wesentlich teurer als bei uns und in Flughäfen dutyfree-Shops, obwohl es auch hier zollfrei sein soll. Die Verkäuferinnen schlagen an Arroganz noch die einiger deutscher Parfümerieverkäuferinnen, na gut, ich sehe sicher auch nicht wie ihr Klientel aus. Dann eben nicht.

Gehe ich eben zum Super U. Zu Fuss eine Heldentat bei der Hitze, aber endlich wieder guten Käse zu bekommen, ist den langen Marsch wert.

Auf dem Rückweg komme ich an einem unscheinbaren „ichhaballes-Laden“ vorbei, eine Kruschtbude mit T-Shirts, Hemden, Uhren – und Musik! Überall habe ich nach CDs gesucht und nie welche gefunden. Der Verkäufer, ein Haitianer, ist sehr freundlich und berät mich gut. Und so ziehe ich sehr glücklich mit Reggae, Steelband und Käse im Rucksack zurück aufs Boot.

Der kleine Grenzverkehr

Sint Maarten,/St. Martin, 27.3.17

Außer günstigen Shipchandlern bietet Sint Maarten nichts, was uns gefällt. Eine wenig schöne Architektur, die Simpson Bay gefällt uns nicht. Außerdem wollen die Holländer dafür, dass man in der wenig attraktiven Bucht ankert, Geld. Aber es ist ja kein Problem,
gehen wir eben nach Frankreich, zum „savoir vivre“. Mit dem Boot 8 Meilen weiter, gleich um die Ecke. Ohne Grenzkonztrolle, ohne Gedöns. Welcher Luxus!

Wir ankern in der Marigot Bay, und da gefällt es uns wesentlich besser. Zwar ist die Bucht selbst auch total überfüllt, mindestens 100 Boote ankern da, aber der Ort hat Charme. Eine Melange aus Karibik und Frankreich. Hier gefällt es uns – mal ganz abgesehen davon, dass der Super U, ein riesiger französischer Supermarkt, zu Fuss zu erreichen ist. Und davon, dass Martin auf seiner „Anima“ auch hier liegt, und die „Manado“ mit Manuel und Nadja.

Endlich klarieren wir brav ein, das geht völlig problemlos bei der Island WaterWorld am Computer und kostet 2 Euro. Das so gesparte Geld setzen wir gleich um in ein Glas Wein in einem netten kleinen französischen Bistro. „Savoir vivre“!