{"id":793,"date":"2016-12-31T18:09:28","date_gmt":"2016-12-31T16:09:28","guid":{"rendered":"http:\/\/hugin31155.apps-1and1.net\/?p=793"},"modified":"2016-12-31T18:09:28","modified_gmt":"2016-12-31T16:09:28","slug":"st-georges-grenada","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hugin3.de\/?p=793","title":{"rendered":"St. George&#8217;s, Grenada"},"content":{"rendered":"<p>26.12.2016<\/p>\n<p>Von Hog Island verabschieden wir uns schweren Herzens, hier h\u00e4tten wir es auch noch l\u00e4nger ausgehalten, \u2013 und motoren ums Kap in die Hauptstadt. Von da ist es n\u00e4her zum n\u00e4chsten Ziel \u2013 Carriacou. Au\u00dferdem haben Peter und ich in St. George\u2019s ein sehr nettes karibisches Restaurant gefunden, in das wir die Jungs einladen wollen \u2013 es ist immerhin der zweite Weihnachtstag!<\/p>\n<p>In die Bucht vor St. George\u2019s steht ordentlicher Schwell, Wellen also. Das Boot kippelt ganz sch\u00f6n. Wir \u00fcberlegen, in die Marina zu gehen, aber selbst ich, die ich bei Marinas sofort \u201eHier\u201c rufe, weil ich unabh\u00e4ngig vom Dinghi an Land kann, weil es da DUSCHEN gibt! HAAREWASCHEN! \u2013 selbst ich bin zu faul, Fender und Taue rauszuholen, um das Boot klar zu machen zum Einlaufen. Schwell sind wir gewohnt, au\u00dferdem gehen wir ja eh essen, also bleiben wir vor Anker.<\/p>\n<p>Das Essen ist toll \u2013 und die Jungs, nein, so viel Zeit muss sein: Sebastian und Hans- Werner bestehen darauf, Peter und mich einzuladen, auch im Namen von Schwiegermama Luzie. An dieser Stelle nochmal: 1000Dank! Es gibt karibische Tapas, die ihren Namen zu Recht tragen, denn sie werden auf Untertassen serviert. Callalou-Suppe, ein Salat aus gr\u00fcnen Bananen, frittierte Bananen, Kohl in Kokosmilch und derlei K\u00f6stlichkeiten mehr, \u00fcber 20 \u2013 sodass sogar Sebastian satt wird. Grandios.<\/p>\n<p>Weniger grandios wird es auf dem Boot. Es schwankt wirklich schauderhaft. Um halb 5 Uhr morgens treffen wir uns alle wie abgesprochen im Salon, kaum einer hat geschlafen \u2013 es ist zu nervt\u00f6tend. Nichts wie weg. Also, Anker auf und wir motoren ins Morgengrauen Grenada entlang, die Strecken, die wir mit dem Auto im Landesinneren gemacht haben, sehen wir nun vom Meer aus. Der Regenwald! Die kleinen Orte! Zauberhaft.<\/p>\n<p>Aber 30 Meilen sind es bis zur n\u00e4chsten Insel, eine ganz sch\u00f6ne Strecke. Je fr\u00fcher wir da sind, desto besser.<\/p>\n<p>Das Wetter meint es nicht besonders gut mit uns. Auf Grenada hat es oft geregnet, der Wind ist stark, Windst\u00e4rke 6 \u2013 gegen uns nat\u00fcrlich. Den Jungs ist das grade recht, endlich mit den Naturgewalten k\u00e4mpfen! Mir auch, ich verkr\u00fcmele mich n\u00e4mlich wieder ins Bett und finde es ganz prima, <u>nicht<\/u> mehr k\u00e4mpfen zu m\u00fcssen&#8230;<\/p>\n<p>Gegen Mittag laufen wir in Tyrell Bay auf Carriacou \u2013 die Bucht ist offensichtlich sehr beliebt unter Seglern und ziemlich voll. Ganz nett sieht es aus, kleine bunte Kneipen, viel Wald. Nur das Wasser entt\u00e4uscht uns mal wieder. Zwar ist es t\u00fcrkisgr\u00fcn, wie es sich f\u00fcr die Karibik geh\u00f6rt, aber milchig und l\u00e4dt nicht grade zum Schwimmen ein, obwohl es \u00fcber 28 Grad hat! Der K\u00e4pt\u2019n ist zunehmend frustriert, so hat er sich die Karibik nicht vorgestellt. Er hat von feinem Sandstrand getr\u00e4umt! Glasklarem Wasser! Hier gibt es stattdessen eine Rum \u2013Bar neben der anderen, blo\u00df sind wir abends so fr\u00fch so m\u00fcde \u2013 es wird um 6 Uhr dunkel -, dass wir keine Lust mehr haben, ins Dinghi zu steigen, um einen Absacker zu nehmen. Auch dieses karibische Feeling bleibt uns also versagt \u2013 aber es kommen ja noch mehrere Inseln!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>26.12.2016 Von Hog Island verabschieden wir uns schweren Herzens, hier h\u00e4tten wir es auch noch l\u00e4nger ausgehalten, \u2013 und motoren ums Kap in die Hauptstadt. Von da ist es n\u00e4her zum n\u00e4chsten Ziel \u2013 Carriacou. 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