{"id":308,"date":"2016-08-03T12:32:34","date_gmt":"2016-08-03T10:32:34","guid":{"rendered":"http:\/\/hugin31155.apps-1and1.net\/?p=308"},"modified":"2016-08-03T12:32:34","modified_gmt":"2016-08-03T10:32:34","slug":"die-peleponnes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hugin3.de\/?p=308","title":{"rendered":"Die Peleponnes"},"content":{"rendered":"<p>1.8. 2016 \/ Wir verschlafen. Um 9 erst wachen wir auf, kein Wunder nach dem Tag gestern, au\u00dferdem war die Nacht nicht so richtig ruhig, da die Bucht zum Meer hin sehr offen ist, steht Schwell, also Wellen, hinein, und bringt das Boot zum Schaukeln. Die ganze Nacht&#8230;<\/p>\n<p>Daf\u00fcr ist das Schnorcheln sch\u00f6n, und wie immer entsch\u00e4digt uns das Schwimmen im Meer vor dem Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fcr alle Segelunannehmlichkeiten. Dann aber los \u2013 die Wege in der Peleponnes sind weit!<\/p>\n<p>Der Tag zeigt, wie sch\u00f6n ein Segeltag sein kann. Der Wind ist nicht zu stark, reicht aber zum Segeln, und vor allem bl\u00e4st er gleichm\u00e4\u00dfig, ohne die ruppigen B\u00f6en in der \u00c4g\u00e4is.<\/p>\n<p>Um 16 Uhr schon erreichen wir Limin Kagio. In dieser kargen Gegend, schreibt der T\u00f6rnf\u00fchrer, waren die Menschen fr\u00fcher so arm, dass sie im Sommer das Meersalz von den Felsen kratzten und es verkauften. Fehden zwischen den Nachbard\u00f6rfern gab es, Blutrache war an der Tagesordnung. Nur gegen \u00e4u\u00dfere Feinde schlossen sich alle wieder zusammen.<\/p>\n<p>Die H\u00e4user dieser Familien stehen zum Teil noch heute, wir sehen sie von der Bucht aus \u2013 T\u00fcrme, teils verfallen, teils wieder aufgebaut und bewohnt. Gern w\u00fcrden wir dorthin wandern, aber es ist zu weit. Die Architektur \u2013 ganz anders als auf den Kykladen, es sieht eher schon italienisch aus. Die H\u00e4user aus Stein, nicht verputzt, mit roten Giebeld\u00e4chern, die Wohnt\u00fcrme, zwei, drei Stockwerke hoch, schmal, mit Flachdach.<\/p>\n<p>Beim Wandern in den winzigen Ort stellen wir fest, dass diese T\u00fcrme entweder nachgebaut oder restauriert als Feriendomizile dienen, und zwar als sehr attraktive. Etwas Tourismus gibt es hier, Italiener zumeist, und die drei kleinen Tavernen bem\u00fchen sich nach Kr\u00e4ften und mit aller Freundlichkeit. Eigentlich wollten wir selber kochen, doch dann beschlie\u00dfen wir, die \u00f6rtliche Gastronomie zu unterst\u00fctzen und essen zu gehen. Und bereuen es nicht. Die Speisekarte ist griechisch, \u00fcbersetzt in phantasievolles englisch, wir bestellen \u201egarlicmix\u201c, d.h. Tsatsiki, Pommes und suchen uns einen Fisch aus, den der Wirt uns in seinem gro\u00dfen Eisschrank pr\u00e4sentiert. Etwas anderes gibt es hier auch nicht \u2013 Kalamaris und Fisch, Fisch und Kalamaris. Das macht gar nichts. Der Fisch, gegrillt, ist der beste, den wir seit langen Zeiten gegessen haben. Dass die Pommes nicht dazu, sondern davor serviert werden \u2013 egal.<\/p>\n<p>Wie gern w\u00fcrden wir, wie so oft, noch bleiben, das Gel\u00e4nde erkunden, die Gegend und die Menschen kennenlernen. Aber wir m\u00fcssen weiter, die Peleponnes sind gro\u00df, wir haben noch Italien, Frankreich und Spanien vor uns, und Mitte Oktober &#8230;Gibraltar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.8. 2016 \/ Wir verschlafen. Um 9 erst wachen wir auf, kein Wunder nach dem Tag gestern, au\u00dferdem war die Nacht nicht so richtig ruhig, da die Bucht zum Meer hin sehr offen ist, steht Schwell, also Wellen, hinein, und bringt das Boot zum Schaukeln. 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