{"id":1249,"date":"2017-04-18T22:08:47","date_gmt":"2017-04-18T20:08:47","guid":{"rendered":"http:\/\/hugin31155.apps-1and1.net\/?p=1249"},"modified":"2017-04-18T22:08:47","modified_gmt":"2017-04-18T20:08:47","slug":"donnerstag-der-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hugin3.de\/?p=1249","title":{"rendered":"Donnerstag, der 13."},"content":{"rendered":"<p>Long Bay, Jost van Dyke, BVIs, 13.4.2017<\/p>\n<p>Wir motoren nach Jost van Dyke, eine Insel, auf der einmal ein holl\u00e4ndischer Pirat sein Unwesen getrieben haben soll. Gerne w\u00fcrden wir in der Little Bay ankern, dort soll es sch\u00f6ne Kneipen geben (Peter l\u00e4stert bereits, ich w\u00fcrde nur noch nach Kneipen suchen, wie wahr!), aber da ist es bereits voll. Also gehen wir eine Meile weiter nach Long bay, einer Enge zwischen Little Jost van Dyke und Jost van Dyke, direkt vor einem Riff. Das verhei\u00dft  sch\u00f6nes Schnorcheln.  Seit meiner Begegnung mit dem Barrakuda (jaja, die tun nichts, ich wei\u00df&#8230;)ist meine Schnorchelfreude leider nicht mehr ganz so ungetr\u00fcbt, ich habe nach einer Weile genug gesehen, und soo toll ist es dort nicht. <\/p>\n<p>Ich hieve mich also Ins Dinghi, noch nicht ganz im Vollbesitz meiner Armkr\u00e4fte, wir haben eine Art Strickleiter gebaut, mit der der Einstieg normalerweise einfach ist, aber diesmal ist die Tritthilfe misslungen, die Schlaufenstufen sind zu tief , ich schleife mich \u00fcber den Dinghirand und ramme mir den Pen\u00f6kel, der die Ruder h\u00e4lt, in den Brustkorb. Es tut h\u00f6llisch weh, und als Peter von seinem Schnorchelausflug zur\u00fcckkommt, sitze ich wie ein H\u00e4ufchen Elend im Boot. Nicht nur wegen der Schmerzen, sondern auch, weil ich zu doof bin, in ein Boot einzusteigen! Selbst mein geduldiger Peter ist etwas entgeistert&#8230;<\/p>\n<p>Mein Element ist der Sessel! Mit Kater auf dem Bauch, Buch oder Zeitung oder wegen mir auch Laptop zum Schreiben vor der Nase! Und ich bin mir nicht sicher, ob Peter da noch anderer Meinung ist&#8230;<\/p>\n<p>Jede Bewegung, jede Kr\u00fcmmung tut mir weh, so ein Mist! Grade, wo es mit dem Arm besser ging! Ich f\u00fchle mich wie eine Kr\u00fccke \u2013 die Zehen hatte ich mir in The Bath \u00fcbrigens auch noch so ordentlich angesto\u00dfen, dass ich nicht richtig laufen kann. <\/p>\n<p>Nicht zum Trost, aber trotzdem, gehen wir zur happy hour (jaja, Kneipentante), mit dem Dinghi grade um die n\u00e4chste Ecke. <\/p>\n<p>Foxy\u2019s Taboo. Foxy ist eine Institution auf der Insel, doch dazu sp\u00e4ter. Foxy\u2019s Taboo managt  seine Tochter.<\/p>\n<p>Es ist einfach nur sch\u00f6n da. Geschmackvoll eingerichtet, H\u00e4ngematten (zum Gl\u00fcck hat der dazugeh\u00f6rige Laden grade geschlossen, sonst w\u00e4re mindestens eine in unseren Besitz \u00fcbergegangen), Fackeln am Eingang&#8230;<\/p>\n<p>Teuer. <\/p>\n<p>Wir bleiben trotzdem. Wenigstens eine Vorspeise ist drin. Salat mit roter Beete, K\u00e4se und Waln\u00fcssen \u2013 k\u00f6stlich. Ich bekomme einen Auberginen-K\u00e4se-Kuchen auf Tomatenso\u00dfe mit selbstgemachten Chips. So lecker! Endlich einmal etwas anderes als das ewige fettige Chickencurry mit Reis und Bohnen und Makkaronisalat&#8230;Wir wussten gar nicht, dass die karibische K\u00fcche so delikat sein kann.<\/p>\n<p>Und ich bin \u00fcbrigens gern die Kneipentante&#8230;!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Long Bay, Jost van Dyke, BVIs, 13.4.2017 Wir motoren nach Jost van Dyke, eine Insel, auf der einmal ein holl\u00e4ndischer Pirat sein Unwesen getrieben haben soll. 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