Unser Weihnachtsbraten

ist dieser kapitale Bursche, Rock Hind, wie auch immer auf Deutsch er heißen mag. Nein, nicht selbst geangelt, aber selbst gekauft auf dem Fischmarkt, wo er auch sorgfältigst von dafür abgestellten Experten geschuppt und ausgenommen wird.

Gefüllt mit wunderbaren Kräutern, deren Namen ich nicht kenne, vom „Markt“ vor dem Fischmarkt – da sitzen Menschen auf Eimern vor einem wackeligen Holzgestell oder Kisten und verkaufen, was der Garten hergibt. Kartoffeln. Limonen, die wir noch nie so köstlich und intensiv gerochen und geschmeckt haben.

Das alles kommt in und auf den Fisch, der auf ein Kartoffelbeet, das mit Olivenöl, Wein, Knoblauch übergossen wird. Und das Ganze gart dann im Ofen.

Weihnachten wäre nicht Weihnachten ohne Pannen. Es gart und gart und gart – und wird und wird nicht gar…

Wir aber werden unterdessen müde, wozu der Rumpunsch, den wir uns in der Bar noch gegönnt haben, das Seinige tut.

Endlich gibt der Fischexperte das Okay – auch wenn man die Flosse noch nicht entfernen kann, ist der Fisch jetzt fertig. Punkt.

Und er schmeckt! Dazu gibt es Chardonnay aus Chile – und kurz darauf fallen wir ins Bett. Es war ein sehr schönes Weihnachtsfest!

 

 

 

 

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Rolf schlenker
5 Jahre zuvor

Ihr Lieben,
Wir haben uns so für euch gefreut, dass ihr nach so vielen Schwierigkeiten passend zu Weihnachten drüben angekommen seid – Glückwunsch und Chapeau, eine gewaltige Leistung.
Weiterhin alles Gute und einen guten Start in 2017

Cordula + Rolf

Lucie
5 Jahre zuvor
Reply to  Rolf schlenker

Hallo ihr lieben von Lucie soll ich ausrichten, freut sich sehr von ganzem herzen über eure Kommentare , Foto von Weihnachten folgt noch bis bald grüße von Lucie, Julian und Brigitta ps. Wir sitzen gerade in meiner küche