…ist noch lange nicht das Ende!

23.8.2017

Christa ist, als sie unseren letzten Blogeintrag gelesen hat, fast sauer. Wie, das Ende? Ihr habt doch uns getroffen! Reklamiert sie.

Zu Recht. Mit ihr und Hartmut verbringen wir viele sehr lebendige Abende. Freuen uns mit Christa, wenn einer ihrer Schützlinge Asyl bekommen hat, politisieren, erinnern uns…Brokdorf! Joschka! Weißt du noch, damals…Sie kommen aus der linken Szene. Rentner!

Das bei einer cana, einem frischgezapften Bier, und tapas, diesen wunderbaren kleinen Gerichte, die umsonst zu einem Getränk gereicht werden.

Sind die spanischen Kneipen voll, ziehen wir in eine Bar, die einem Engländer gehört, in der aber Deutsche bedienen.

Man spricht deutsch. Und ehrlich gesagt, ist das ziemlich entspannend.

Neben uns liegt eine deutsche, sehr nette Familie, Moritz,Gudrun mit Luzie und Paula, umtüddelt werden wir bei technischen Problemen am Boot von Udo und Alexandra, die den Trans-Ocean-Stützpunkt in Almerimar leiten, auch Deutsche.

Mehr und mehr fühle ich mich als eine der deutschen Rentner in Spanien. Rundum sorglos.

Keine 10 Minuten entfernt Mercadona, ein riesiger Supermarkt mit einem Angebot, das keine Wünsche offen lässt – ganz frisches Obst und Gemüse aus den umliegenden Treibhäusern, von denen noch zu berichten sein wird, Brötchen, die fast wie daheim schmecken. So gut haben wir lange, lange nicht gegessen.

Rechts und links Strand, keine Quallen.

Ein Yoga-Zentrum direkt vor unserem Boot! Und ich übe wirklich um 7 Uhr morgens den Sonnengruß am Strand…

Jetzt haben wir auch noch Fahrräder, gebraucht und günstig erstanden. Unser Radius erweitert sich. Wir fühlen uns fast wie Zuhause.

Uns geht es richtig gut.
(Foto folgt)

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Marlene und Bert
4 Jahre zuvor

Liebe Ute, lieber Peter,

was heißt ‘das Ende’? Ihr habt all Euren Mut zusammengenommen, die Leinen losgeworfen! Ihr habt gemacht, wovon viele träumen! Wo sich der Kreis schließt, ist letztendlich egal, Ihr habt Euer Kielwasser gekreuzt. Und hoffentlich eine gute Flasche aufgemacht und auf Euer Schiff, auf Euch angestoßen. Wie schön, dass Ihr nach einer Woche wieder einen fröhlich Beitrag schreibt und es Euch wieder gut geht. Technische Probleme lassen sich beheben, und zwar viel besser im Hafen als auf hoher See.

Passt auf Euch auf – herzliche Grüße aus Farsund/Norwegen
Marlene + Bert
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