Wall of fame

Horta, Faial, 27.6.2017

Die Zeit rast, nein, eigentlich plätschert sie höchst angenehm dahin, aber die Tage verrinnen, und wir fühlen uns wohl. Die „Freedom“ ist drei Wochen hier geblieben, die schwedische „Bengt“ will ein Jahr auf den Azoren verbringen – wir können es verstehen.

Dabei gibt es hier eigentlich nichts Besonderes. Nette Bootsnachbarn, bei denen man ab und an vorbeischaut. Peters Kneipe, wie bereits erwähnt, immer für ein Bier gut – und es ist bezahlbar hier!

Die Nachbarinsel Pico mit Vulkan, dem höchsten Berg nicht nur der Azoren, sondern ganz Portugals, der sich hinter den Booten in immer neuem Gewand präsentiert und dem man einfach nur beim Sich-verwandeln zuschauen kann…

Bevor wir aber doch feststellen, dass wir schleunigst weiterzuziehen sollten, müssen wir uns noch auf der „Wall of fame“ verewigen. Diese Mauer umschließt das Hafengelände, und darauf muss jedes Boot, das hier war, Logo, Name, was auch immer pinseln, sonst bringt das dem Schiff Unglück. Das wollen wir natürlich nicht, also malen auch wir.

Oha. Wunderschöne Gemälde zieren die Steine, durch Schablonen gesprüht, bemalt.
Wir entscheiden uns für die einfacherere Kunst…

Ich hätte ja freihand gepinselt, aber zum Glück ist Peter davor, der sorgfältigst Linien vom Raster der Skizze auf die zu bemalende Fläche überträgt und die dann ausmalt. Und so kann sie sich dann doch sehen lassen, die Hugin…oder???? (mehr Fotos folgen)

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